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Wie lang muss man Aktien halten um Dividende zu bekommen?

Gerade in Zeiten der aktuellen Niedrigzinsphase fallen die Zinsen auf klassische Geldanlageprodukte wie dem Sparbuch oder dem Girokonto nur sehr gering aus.

Daher finden immer mehr Menschen den Zugang zur Börse und dem Aktienmarkt um u.a. in Form von Dividenden eine entsprechende Rendite auf ihre Ersparnisse zu erhalten. Doch wie lang muss man Aktien halten um Dividende zu bekommen? Nun, das erfährt man ganz leicht wenn man selber welche hat. Zum Glück verläuft der Kauf heutzutage ganz einfach ab, nämlich online und zum Beispiel über folgenden Anbieter.

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Nun geht es weiter mit ein paar grundlegenden Aspekten:

Was sind Aktien?

Die Möglichkeiten für Unternehmen zur Beschaffung von Eigenkapital sind vielfältig. Verschiedene Unternehmensformen wie die Aktiengesellschaft (AG) oder die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) können hierzu Aktien ausgeben. Hierbei handelt es sich um verbriefte Anteile an der jeweiligen Gesellschaft.

Als Gegenleistung dafür, dass Sie dem Unternehmen mit dem Erwerb einer Aktie Liquidität zur Verfügung stellen, erlangen Sie den Status eines Gesellschafters. Als Gesellschafter werden Sie in Höhe Ihrer Beteiligung zum Inhaber mit all den damit verbundenen Rechten und Pflichten.

Die Aktie verbrieft demnach Ihren Stand als Inhaber des Unternehmens. Der Inhaber einer Aktie wird daher auch als Aktionär bezeichnet.

Was ist die Dividende?

Wie bereits oben erwähnt, werden die Gesellschafter mittels Auszahlung einer Dividende am Gewinn der Gesellschaft beteiligt. Die Gewinnbeteiligung kann dabei in verschiedene Möglichkeiten erfolgen. Nach Vorschlag des Vorstands erfolgt auf der Hauptversammlung eine entsprechende Abstimmung über die Höhe der Dividende.

Übrigens, mittlerweile können auch Privatpersonen Aktien handeln und Dividenden erhalten. Sie müssen dafür gar nicht auf dem Börsenparkett stehen, sondern brauchen nur ein Konto bei einer Plattform. eToro ist so eine Plattform und ein bekanntes und beliebtes Unternehmen, das seinen Händlern den einfachen Handel mit Aktien ermöglicht.

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Welche Pflichten verbriefen Aktien?

Sie als Aktionär sind verpflichtet, bei Ausgabe der Aktie, den entsprechenden Preis in bar zu entrichten (Einzahlungspflicht).

Ist das Grundkapital noch nicht vollständig eingezahlt worden, so müssen Sie je nach Regelung im Gesellschaftsvertrag den noch ausstehenden Betrag begleichen (Nachschusspflicht).

Welche Rechte verbriefen Aktien?

Da Sie als Aktionär in Höhe Ihrer Beteiligung als Inhaber der Gesellschaft angesehen werden, haben Sie folglich auch die Möglichkeit, Entscheidungen über die Entwicklung des Unternehmens zu treffen.

Sie sind u.a. berechtigt, an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen und dort bei Entscheidungen Ihr Stimmrecht auszuüben. Hierbei entspricht eine Aktie grundsätzlich einer Stimme.

Darüber hinaus haben Sie weitere Rechte, wie verschiedene Klage- oder Bezugsrechte.

Ein besonderes Augenmerk liegt jedoch auf dem Recht, dass Sie als Aktionär am Gewinn der Gesellschaft beteiligt werden müssen. Die Gewinnbeteiligung der Gesellschafter erfolgt regelmäßig über die Ausschüttung einer Dividende.

In welchen Formen können Sie am Gewinn der Gesellschaft beteiligt werden?

Die häufigste Form der Gewinnbeteiligung stellt die Bardividende dar. Hierbei wird Ihnen für jede gehaltene Aktie ein festgelegter Geldbetrag ausgezahlt. Auch eine Gewinnbeteiligung in Form einer sog. Stockdividende ist möglich. Bei dieser Methode werden Sie durch den Erhalt von neuen Aktien am Gewinn des Unternehmens beteiligt.

Der Vorteil für Sie hierbei ist, dass Ihr Anteil am Unternehmen wächst und Sie bei der folgenden Dividendenausschüttung eine höhere Dividende erhalten (vorausgesetzt, die Dividenden werden nicht gekürzt).

Eine selten genutzte Möglichkeit, Sie am Gewinn der Gesellschaft zu beteiligen, ist die Sachdividende. Hierbei erhalten Sie weder Geld noch neue Aktien an der Gesellschaft, sondern vielmehr Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens (z.B. Präsentkörbe, etc.).

Wann werden die Dividenden ausgezahlt?

Die Beantwortung dieser Frage hängt von verschiedenen Faktoren, wie der Zahlungsweise oder rechtlichen Gegebenheiten ab.

Zahlungsweise

Es ist zu unterscheiden, ob die ausschüttende Gesellschaft monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich Dividendenausschüttungen vornimmt. Unternehmen aus Deutschland und der Schweiz schütten die Dividende für gewöhnlich nur einmal im Jahr aus. In den USA oder Kanada ist es jedoch üblich, den Gewinn quartalsweise auszuschütten.

Viele Gesellschaften aus Großbritannien hingegen beteiligen ihre Aktionäre halbjährlich am Gewinn. Vereinzelt gibt es auch Gesellschaften, die monatliche Dividendenzahlungen tätigen. Diese sind zumeist in den USA ansässig.

Rechtliche Gegebenheiten

Mit der Gesetzesänderung und dem Inkrafttreten zum 01. Januar 2017 erfolgt die Auszahlung der Dividende einer deutschen Gesellschaft grundsätzlich frühestens am dritten Geschäftstag nach der Jahreshauptversammlung.

Eine spätere Zahlung kann durch Beschluss auf der Hauptversammlung bestimmt werden. Bis zum 31. Dezember 2016 wurde die Auszahlung zumeist am Tag nach der Jahreshauptversammlung getätigt.

Unternehmen außerhalb von Deutschland legen die Auszahlungstermine in der Regel eigenmächtig fest. Der Tag, an dem die Dividendenzahlung erfolgt, wird dort als sog. „Payment-Date“ bezeichnet.

Aber wie lange müssen Sie die Aktien nun halten um Dividende zu bekommen?

Viele Stimmen behaupten, dass Sie eine Aktie ein ganzes Jahr halten müssen, um dividendenberechtigt zu sein. Dies ist jedoch falsch.

Um Ihren Anspruch auf Auszahlung der Dividende verwirklichen zu können, ist es bei deutschen Unternehmen notwendig, am Tag der Hauptversammlung Inhaber der Aktien zu sein. Wenn Sie jetzt ebenfalls Inhaber von Aktien sein wollen, dann sehen Sie sich einmal diese Plattform und ihr breites Angebot an Aktien an.

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Hierfür müssen die Aktien bis zum Ende dieses Tages im Ihrem Aktiendepot verbucht sein. Theoretisch genügt es also, die Aktie am Tag der Hauptversammlung zu kaufen um den Anspruch zu erhalten. Am Tag nach der Hauptversammlung, dem sog. „Ex-Date“, wird die Aktie des Unternehmens mit dem Dividendenabschlag gehandelt.

Dieser Dividendenabschlag entsteht dadurch, dass mit Auszahlung der Dividenden das Kapital der Gesellschaft sinkt und sich dies im Aktienkurs widerspiegelt. Aufgrund von anderen marktbeeinflussenden Faktoren kann dieser Abschlag größer oder gar kleiner als die eigentliche Bruttodividende sein.

Am zweiten Tag nach der Hauptversammlung, dem sog. „Record-Date“, ermitteln die Banken die dividendenberechtigten Aktien, sodass am dritten Tag nach der Hauptversammlung die Auszahlung erfolgen kann („Payment-Date„).

Insbesondere bei Gesellschaften, die mehrmals im Jahr Dividenden ausschütten, sind die verschiedenen Daten zu beachten. Da eine Jahreshauptversammlung üblicherweise nur einmal im Jahr stattfindet, es bei Quartalszahlern z.B. jedoch 4 Mal die Möglichkeit gibt, Dividenden zu kassieren, sollten Sie sich u.a. auf den Investor-Relation-Seiten der Gesellschaften nach den entsprechenden Daten erkundigen.

Sollten Sie beispielsweise Aktien von amerikanischen Unternehmen besitzen bzw. kaufen wollen, so müssen Sie, um dividendenberechtigt zu sein, die Aktien spätestens einen Tag vor dem „Ex-Date“ kaufen, da die Lieferzeit der Aktien in Amerika 3 Tage beträgt und das „Record-Date“ meist zwei Tage nach dem „Ex-Date“ liegt.

Die entsprechende Auszahlung der Dividende erfolgt für gewöhnlich rund einen Monat nach dem „Ex-Date“. Ein frühestmöglicher Verkauf der Aktie ist nach dem „Ex-Date“ möglich. Wer jetzt auch in den Handel einsteigen möchte und das sogar von zu Hause aus machen will, der sollte sich einmal eToro ansehen. Diese Firma ermöglicht den komfortablen Handel mit Aktien und bietet seinen Tradern eine benutzerfreundliche Handelsplattform an.

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Fazit

Dividenden sind eine gute Möglichkeit, trotz der aktuell andauernden Niedrigzinsphase eine ansehnliche Rendite auf Ihr investiertes Geld zu erhalten.

So können Sie theoretisch heute eine Aktie kaufen und bereits in wenigen Tagen Dividenden ausgezahlt bekommen. Ob dies aufgrund des Dividendenabschlags wirtschaftlich ist, muss im Einzelfall geprüft werden. Fakt ist, eine gewisse Vorab-Haltedauer ist hierfür nicht nötig.