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Wettanbieter ohne Steuer – Anbieter im Vergleich

Hier sind mehrere Geldscheine, ein Taschenrechner und Geldmünzen zu sehenNoch bis Mitte des Jahres 2012 konnten Spieler in Deutschland ihre Gewinne aus Sportwetten vollständig einbehalten. Auch die Wettanbieter mussten keine Steuern abführen. Doch mit der Einführung der Wettsteuer nahm die Welt der Sportwetten eine große Veränderung wahr, zumindest gab es Änderungen für alle Kunden, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben und deren Wirkung am 1. Juli 2012 begann.

Seit diesem Tag, haben Spieler meist weitere Kosten zu tragen und müssen 5 Prozent von jedem Wetteinsatz an den deutschen Fiskus abführen, denn die meisten Buchmacher legen die zusätzlich entstehenden Kosten auf ihre Kunden um. Eine solche Abgabe ist oftmals ganz schön ärgerlich. Wie man die Wettsteuer jedoch umgehen kann, wird jetzt beschrieben. Zunächst folgt aber eine Auflistung der getesteten und für hervorragend befundenen Wettanbieter. Nicht alle Wettanbieter dieser Liste verzichten auf die Steuer.

Die Liste mit allen getesteten Anbieter: (Aktualisiert: 17.09.2019)

Die Top-Wettanbieter mit zusätzlichem Bonusangebot

Die folgenden Wettanbietern verrechnen keine Wettsteuer und haben zudem ein attraktives Bonusangebot im Petto:

Betway: Der britische Anbieter gehört zu den besten Buchmachern und bietet seinen Kunden nicht nur die Abgabe von Tipps ohne Wettsteuer an, sondern eröffnet seinen neuen Kunden auch die Möglichkeit, sich einen Willkommensbonus von bis zu 250 Euro zu sichern. Hat man sich ein Betway-Wettkonto angelegt und eine erste Einzahlung von mindestens 10 Euro getätigt, verdoppelt Betway die Einzahlung bis zu maximal 250 Euro.

Bevor man sich den Sportwetten-Bonus auszahlen lassen kann, muss man seinen Bonus-Betrag bei teilnehmenden Sportwetten mit einer Mindestquote von 1.75 umsetzen. Auch Wetten mit einer geringeren Quote (1.30 bis 1.74) tragen zu den Umsatzbedingungen bei, jedoch nicht in gleicher Höhe. Um die Bonusbedingungen zu erfüllen, hat man 30 Tage lang Zeit. Hinweis: Der Bonus wird nur auf Einzahlungen via Kredit- oder Debitkarte oder Sofortüberweisung gewährt (PayPal ist ausgeschlossen).

22Bet: Auch bei diesem Wettanbieter spielt man ohne Wettsteuer. Außerdem verfügt 22Bet über exklusive Bonusangebote: Neukunden erhalten sogar gleich zwei Boni für die ersten beiden Einzahlungen. Bei einer Einzahlung ab 1 Euro bis zu 107 Euro wird die erste Einzahlung um 122 Prozent erhöht. Um von diesem Bonus zu profitieren, muss der Bonus-Code LL122 angegeben werden.

Anschließend muss man das Geld 5 Mal zu einer Mindestquote (1.4) mit Kombiwetten umsetzen. Alle Kombis müssen aus freien Tipps bestehen. Für die Umsetzung hat man 7 Tage Zeit. Anschließend kann man die zweite Einzahlung vornehmen und erhält 44 Prozent bei einer Einzahlung von bis zu 50 Euro. Hierbei ist auch eine Umsetzung im Casino von 22Bet möglich. Die Vorgabe liegt hier jedoch bei 50 Mal.

Bet3000: Auch Bet3000 zählt zu den besten Buchmachern und verzichtet darauf, bei seinen Kunden die 5-prozentige Wettsteuer einzufordern. Außerdem winkt der Anbieter neuen Kunden mit einem 100 Prozent Einzahlungsbonus, der sich komplett in bares Geld umwandeln lässt. Für die erste Einzahlung wird die Einzahlungssumme von Bet3000-Kunden mit einem Maximalbetrag von 150 Euro verdoppelt.

Die Mindesteinzahlung beträgt für diesen Bonus nur 10 Euro. Damit sämtliche Beträge zur Auszahlung freigegeben werden, muss der Kunde die festgelegten Bonusbedingungen erfüllen. Der Bonusbetrag muss hierfür 5 Mal bei einer Mindestquote von 2.0 umgesetzt werden. Der eingezahlte Betrag muss zudem mit der gleichen Mindestquote einmal umgesetzt werden. Hierfür hat der Kunde 45 Tage lang Zeit.


Betway Sports im Test

So kann man 2019 die 5% Abgabe umgehen

Auf die Einführung der Wettsteuer in Deutschland reagierten die Buchmacher recht unterschiedlich. So mancher Anbieter zog sich vom deutschen Markt zurück. 888Sport und William Hill sind Beispiele hierfür. Die beiden Anbieter sind jedoch seit 2016 wieder zurück. Andere Anbieter wiederum haben das Quotenniveau gesenkt. So mancher Wettanbieter versuchte, die wirtschaftliche Belastung in anderen Bereichen wieder wettzumachen. Die meisten Anbieter jedoch haben nach Einführung der Wettsteuer die Kosten vollständig oder zum Teil an ihre Kunden weitergegeben.

Wer weniger Wetten abgibt, kann die Steuer wohl noch verschmerzen, werden jedoch regelmäßig hohe Einsätze getätigt, sollte man sich genau überlegen, wo man seine Wetten abgibt. Zum Glück gibt es Wettanbieter, die die Steuer nicht auf ihre Kunden umlegen, sondern selbst eine Steuer für ihre Kunden abführen. Für den Kunden fallen bei diesen Anbietern absolut keine Steuern an und wie sie die Steuern sparen können, erfahren sie jetzt.

In drei Schritten einen Wettanbieter ohne Steuer finden

Will man Wetten abschließen, ohne dafür eine Wettsteuer abtreten zu müssen, muss man sich also auf die Suche machen – und zwar nach einem Buchmacher, der die Wettsteuer selbst vollständig trägt oder ganz einfach über keine deutsche Lizenz verfügt. Verfügt ein Buchmacher nämlich über eine Lizenz aus Deutschland oder hat diese beantragt, sind bei diesem Anbieter keine Wetten ohne Steuer möglich. Von „Scheinanmeldungen“ aus dem Ausland durch Verschleierung der IP-Adresse ist abzuraten.

Auch wenn dies auf den ersten Blick eine gute Idee zu sein scheint – spätestens bei der ersten Auszahlung fällt der Schwindel mit dem Identitätscheck auf, der bei der Verifizierung des Kontos nötig ist. Man wird herausfinden, dass die Wetten von Deutschland aus abgeben wurden, als Folge erhält man womöglich sein Geld nicht.

Auch wenn es steuerfreie Anbieter gibt, ist die Anzahl dieser jedoch in letzter Zeit extrem gering geworden. Wettanbieter aus den skandinavischen Ländern, wie Betsson, Betsafe, Mobilebet oder ComeOn, fordern nun von ihren Kunden die 5-prozentige Steuer ein.

Die Webseite von Betsson

Bei vielen kleineren Buchmachern müssen die Kunden keine Steuern zahlen. Außerdem bietet der deutsche Marktführer Tipico alle Online-Wetten immer noch gebührenfrei an. Doch diese Regel gilt lediglich für die Online-Tippabgabe, landbasierte Tipico-Wettbüros sind hiervon ausgeschlossen. Welche weiteren Anbieter steuerfreie Wetten anbieten, wird gleich erläutert.

Genau hingeschaut: Es gibt unterschiedliche Verrechnungsmodelle

Vermutlich gibt es den einen oder anderen unseriösen Anbieter, der die Wettsteuer ignoriert, jedoch ist es leider nicht möglich, die Wettsteuer einfach nur zu ignorieren. In der Regel wird sie beachtet, wobei dann die Frage auftaucht, wie man mit dieser umgeht. Soll die Steuer komplett übernommen werden, wobei der Wettspieler alle Kosten tragen muss, oder wird ein Modell gewählt, bei dem ein Kompromiss eingegangen wird? Die folgende Grafik zeigt drei verschiedene Verrechnungsmodelle. Im Anschluss folgen einige Erläuterungen dazu.

Diese drei Verrechnungsmodelle gibt es

Wer verschiedene Wettanbieter miteinander vergleicht, sollte einen Blick auf das jeweilige Verrechnungsmodell werfen. Im Idealfall übernimmt der Buchmacher die Wettsteuer. Leider ist dies jedoch nicht bei allen Anbietern der Fall. Es gibt zudem zahlreiche Buchmacher, die an ihre Kunden eine Gebühr errichten, die die 5-prozentige Steuerabgabe abdeckt, aber auch Anbieter, die den Kostenpunkt auf eine andere Weise ausgleichen. Aus diesem Grund ist Quote nicht gleich Quote. Wettkunden müssen potentielle Wettgewinne unter Berücksichtigung etwaiger Gebühren kalkulieren.

Ein mögliches Modell ist der Abzug der Steuer vom Gewinn. Wer mit seiner Wette daneben gelegen hat, muss natürlich keine Steuer errichten. Zudem ist möglich, dass die Wettsteuer vom Wetteinsatz abgezogen wird, was dann eine Auswirkung auf die Quote hat, da man dann beispielsweise nicht mit 20 Euro wettet, sondern nur mit 19 Euro.

Oft kommt es auch vor, dass die Steuer zusätzlich zum Wetteinsatz gezahlt werden muss. Aus 20 Euro werden dann 21 Euro. Es gibt auch Sportwetten-Anbieter, die eine Art Bonus bezüglich der Steuer anbieten. Es gibt Tage, da wird diese nicht fällig oder nur in im Voraus festgelegten Bereichen. Beispielsweise wenn man Live-Wetten oder Wettkombinationen abgibt. Ein solches Verrechnungsmodell ist jedoch eher selten.

Warum wurde die Abgabe überhaupt eingeführt?

Doch warum wurde die Wettsteuer überhaupt eingeführt? Wollte sich der Staat damit eine neue Einnahmequelle erschließen? Nein, es gibt einen ganz anderen Hintergrund: Als das Innenministerium in Schleswig-Holstein Anfang 2012 begann, Sportwetten-Lizenzen zu vergeben, wurden die Gesetzeshüter in Berlin aufmerksam, denn dieses EU-konforme und fortschrittliche Vorgehen wurde nicht gern gesehen.

Daraufhin schuf die Regierung die Wettsteuer in Deutschland, mit welcher die Norddeutschen in die Schranken gewiesen werden sollten. Immerhin stehen die Bundesgesetze über den Landesverordnungen. Mit dem Vorwand, die Menschen vor Spielsucht schützen zu wollen, wurden private Sportwettenanbieter durch das neue Gesetz vom Markt gedrängt. Lediglich der staatliche Anbieter Oddset konnte weiterhin Sportwetten ohne die 5 Prozent-Steuer anbieten. Indem ein Anbieter monopolisiert wurde, wollte der Gesetzgeber sich wohl seine Steuereinnahmen sichern.

Die Einführung der Wettsteuer war nicht nur für die Sportwetten-Fans ein großer Rückschlag, auch für die Unternehmen war die Änderung äußerst unangenehm, da sie nicht wussten, wie sie mit der Wettsteuer umgehen sollten und zu befürchten hatten, dass das Interesse ihrer Kunden abnehmen könnte, welches bis dahin stetig wuchs.

Die wachsende Beliebtheit der Sportwetten

Dieser Fall ist jedoch glücklicherweise nicht eingetreten: Auch wenn sich so mancher Sportwetten-Liebhaber über die Steuer ärgert, hat die Beliebtheit von Sportwetten nicht abgenommen.

Auch mit Wettsteuer sind heutzutage Sportwetten sehr beliebt. Während viele Anbieter in Deutschland jedoch ihre Tätigkeiten aufgeben mussten, konnten sich Buchmacher im Ausland einem stetigen Wachstum erfreuen. Aus anderen Ländern ist eine vergleichbare Wettsteuer nicht bekannt. Wer also im Ausland seine Wetten abgibt, muss keine 5-prozentige Steuer abführen. Es ist übrigens irrelevant, wo der Buchmacher seinen Sitz hat. Wichtig ist lediglich, wo die Wetten abgegeben werden.


Bet3000 im Test

Fazit: Die Wettanbieter Abgabe muss nicht immer bezahlt werden

Die Anzahl der Wettanbieter in Deutschland, die das Abschließen von Wetten ohne Steuer anbieten, wird immer kleiner. Immer mehr Anbieter geben die seit 2012 vorgeschriebene Wettsteuer von 5 Prozent des Wetteinsatzes an ihre Kunden weiter. Denn ohne die Einhebung der Wettsteuer beim Kunden würden die Buchmacher so gut wie ohne eigene Gewinnspanne arbeiten. Langfristig ist dies natürlich aus wirtschaftlicher Sicht keine Option. Dennoch gibt es einige wenige Ausnahmen für steuerfreie Sportwetten wie Betway, 22Bet und Bet3000. Diese Wettanbieter bieten ihren Kunden außerdem attraktive Bonusangebote!

Wer die Wettanbieter untereinander vergleicht, sollte auch die verschiedenen Verrechnungsmodelle beachten. Denn die meisten Wettanbieter können ihre Sportwetten nicht komplett steuerfrei anbieten und verrechnen die Wettsteuer auf einem anderen Weg und bieten somit einen Kompromiss.