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Was sagt die Bevölkerung zur Glücksspielregulierung?

Das Staatsvertrag_2Nach sieben Jahren Uneinigkeit besteht nun hinsichtlich des neuen Glücksspielstaatsvertrags, der wahrscheinlich bis Mitte des Jahres 2021 in Kraft treten soll, Hoffnung auf einheitliche landesweite Reformen. Zu diesem Thema hat interessanterweise die in Mainz sitzende smartcon GmbH eine Online-Umfrage im Auftrag des deutschen Glücksspielunternehmens Löwen Entertainment durchgeführt. Mit dem Ergebnis, dass große Teile der Bevölkerung sich für Veränderungen im Rahmen einer bundesstaatlichen Regulierung ausgesprochen haben.

Bundesweites streben nach staatlichen Regulierungsmaßnahmen

Die smartcon Umfrage hat hervorgebracht, dass über 70 Prozent der Bundesbürger eine Überarbeitung des derzeitigen Glücksspielrechts befürworten. Dabei wurde im Rahmen der Befragung besonders deutlich, dass die deutsche Bevölkerung eine einheitliche bundesstaatliche Lösung vorzieht.

Insbesondere aufgrund der aktuell verwirrenden Rechtslage, die zwischen Spielmöglichkeiten und Branchen differenziert, was es dem Bürger schwer macht, zwischen seriös-lizenzierten und Anbietern, ohne Lizenz zu unterscheiden.

Die Mehrheit der Befragten ist der Ansicht, dass die wesentlichen Aspekte des derzeitigen Glücksspiel-Staatsvertrags von Bedeutung sind, hegt jedoch Zweifel, ob die Umsetzung überhaupt möglich sei. Damit einhergehend befürchten viele, dass die zahlreichen Beschränkungen für Online Casinos mit Lizenzen für den Betrieb in Deutschland dazu führen könnten, dass ein Großteil des Geschäfts an Anbieter geht, die gar keine Lizenzen haben.

Diesbezüglich brachten über 61 Prozent ebenso an, dass die Grundlagen des Verbraucherschutzes nicht mit dem bisherigen Vorgehen umzusetzen sind. Aus diesem Grund befürwortet die Bevölkerung mehrheitlich Reformen in der Glücksspielverordnung mit zeitgemäßen Regelungen, die für Klarheit und mehr Spielerschutz sorgen.

Reformen sind notwendig für regulierten Markt

Dass sich Unternehmen aus der Glücksspielbranche öffentlich positionieren und Umfragen in die Wege leiten, erlebt man nicht alle Tage – umso erstaunlicher ist der Ansatz des deutschen Herstellers von Geldgewinnspiel-Geräten, der Löwen Entertainment GmbH. Das im Jahr 1949 gegründete Glücksspielunternehmen gehört seit geraumer Zeit zur Novomatic Unternehmensgruppe und ist hauptsächlich auf dem stationären Markt aktiv. Aber auch hier herrscht in Deutschland gewissermaßen Willkür in der Gesetzgebung.

Unter dieser Maßgabe verweist das Unternehmen auf die unterschiedlichen Regelungen in den 16 Bundesländern, mit denen die Branche zu kämpfen hat. Letzten Endes fühlen sich zunehmend mehr Spieler durch die unübersichtliche Rechtslage dazu veranlasst, sich an nicht regulierten Angeboten zu orientieren. Schätzungen zufolge gehen bereits mehr als 20 Prozent der Bruttoeinnahmen aus dem Glücksspiel nicht an lizenzierte Betreiber, sondern an nicht-regulierte Anbieter.

Fakt ist, dass der lizenzfreie Glücksspielmarkt hierzulande schneller wächst als die Angebote im limitierten regulierten Spielesektor. Wobei natürlich zu beachten ist, dass die Umfrage nicht eindeutig preisgibt, ob nicht-reguliert auch Online Casinos, Lottoanbieter sowie Buchmacher mit einschließt, die mit einer europarechtskonformen Lizenz beispielsweise aus Malta oder Gibraltar agieren.

Faktencheck: Glücksspielrecht in Deutschland

Durch ein im März 2019 vorgelegtes Glücksspielgesetz wurde der Staatsvertrag über Glücksspiele in Deutschland angepasst. Damit sollen die 16 Länder in einem einheitlichen Verfahren zur Regulierung von Glücksspielangeboten im Internet zusammengeführt werden. Der Gesetzentwurf, der als dritter deutscher Glücksspielstaatsvertrag bezeichnet wird, verlängert die Probezeit für Neugründungen von Glücksspielunternehmen in Deutschland.

Die Änderung des Staatsvertrags trat am 1. Juli in Kraft und gilt bis zum 20. Juni 2021, wodurch sich die „Probezeit“ um weitere zwei Jahre verlängert. Du suchst heut nach einem zertifizierten Online Casino mit einem seriösen Ruf? Dann bist Du im 888 Casino genau richtig. Ausgestattet mit mehreren Lizenzen und internationalen Auszeichnungen wird ein sicheres Spielvergnügen gewährleistet.


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Der schleswig-holsteinische Weg als Prototyp

Die Landesregierung aus Schleswig-Holstein, die zum Missfallen der meisten Bundesländer von Anfang an einen eigenen Weg eingeschlagen hat, wird nun höchstwahrscheinlich als „Musterbeispiel“ vorangehen. In erster Instanz wurden durch die Kieler Regierung zwanzig Anbieter lizenziert, die Testphase endete am 30. Juni dieses Jahres.

Wie bereits im Verlaufe der Ministerkonferenz im März durch die Kieler Abgeordneten klargestellt, hat man die Konzessionen aller Lizenznehmer bis zum Stichtag im Jahr 2021 verlängert. Während dieser Zeit kann die Politik damit beginnen, einen neuen Rechtsrahmen zu schaffen, der weitreichend ist und alle Bereiche des Glückspiels abdeckt. Bei einem erneuten Scheitern sich weitere Bundesländer gewillt, sich eigenständig um die Lizenzierung von Online-Glücksspielanbieter zu bemühen.