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Tippen auf den Brexit auf Rekordkurs

Tippen auf den Brexit auf RekordkursDer bevorstehende Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU dominiert weiterhin die Schlagzeilen, und die vielfältigen Brexit-bezogenen Wettmärkte der Online-Buchmacher verlocken immer mehr Tippfreunde dazu, eine Prognose abzugeben. In britischen Gefilden kann und wird bekanntlich auf alles gewettet und natürlich erst recht auf weltverändernde Ereignisse wie den Brexit. Einer der populärsten britischen Anbieter veröffentlichte unlängst ein paar interessante Fakten bezüglich der Einsätze in diesen von Politik bestimmten Wettoptionen.

Das Brexit-Umfeld bietet spekulative Tippoptionen

Kommt es zum Brexit und wenn ja, wann wird es so weit sein, dass Großbritannien die Europäische Gemeinschaft endgültig verlässt? Genau das beschäftigt neben den Briten ganz Europa und füllt die Seiten der Boulevardmagazine auf der ganzen Welt. Eins scheint jedoch aus neutraler Sicht auffällig, dass sich eine unglaubliche Begeisterung rund um die Wetten auf den Brexit entwickelt hat, die weit über die königliche Insel hinausgeht.

Das Ganze hat einen faden Beigeschmack, wenn man das Wettverhalten im britischen Raum ein wenig analysiert. Man könnte dabei fast zu dem Schluss kommen, sich zu fragen, warum sich die Briten nicht vor Brexit-Johnson und der Angst vor Verknappung diverser Handelsgüter mehrheitlich am Referendum beteiligt haben. Es hat fast den Eindruck, wäre das Engagement zum Wetten bereits im Rahmen der Debatte zum Vorschein gekommen, dann hätte die Kampagne für den EU-Austritt bereits frühzeitig keine Chance gehabt.

Aber letzten Endes steht nun Ende 2019 der EU-Austritt bevor, mit dem sich viele Menschen in Großbritannien nicht anfreunden wollen. Die Quoten der Buchmacher sprechend gerade auf der britischen Insel eine eindeutige Sprache, wenn es um die Meinung der Bevölkerung geht und nicht selten um die Halbwertszeit von Politikern. Bei Betway Sports kannst Du ebenfalls eine Prognose wagen und von guten Quoten auf die Ereignisse rund um den Brexit profitieren. Nebenbei wird jede Nachrichtensendung durch einen zusätzlichen Spannungskick begleitet.


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Ein aufschlussreicher Blick auf die Einsatzverteilung

Einer der bekanntesten englischen Buchmacher hat ein paar interessante Details aus dem Wettverhalten bezüglich des Brexits preisgegeben. So hat sich die Wettmöglichkeit eines No-Deal Brexit in diesem Jahr unter den Spielern von Betfair als besonders beliebt erwiesen, mit gut 1,5 Millionen Euro wurden bereits Wetten auf den Ausgang platziert. Dabei rechnen knapp 41 Prozent der Wett-Teilnehmer damit, dass es noch in diesem Jahr zum Brexit kommt. Etwa 60 Prozent sind hingegen anderer Meinung.

Die Frage, ob es 2019 noch ein weiteres EU-Referendum geben wird, hat dazu geführt, dass ebenfalls knapp 1,4 Millionen Euro auf die potenziell im Raum stehenden Szenarien gesetzt wurden. Das genaue Datum, an dem der Brexit stattfinden wird, ist ebenfalls beliebt, obwohl dieser Wettmarkt erst seit Kurzem offen ist, wurden bereits gut 400.000 Euro an Wettgeldern platziert.

Das Chancenverhältnis ist nur bedingt aussagekräftig

Interessant ist es, die Wettmargen nach der Rendite und der Eintrittswahrscheinlichkeit auseinanderzunehmen. Dabei fällt schnell auf, das sonst so eindeutige Barometer der englischen Anbieter lässt keine klare Tendenz erkennen. Dafür, dass Großbritannien den EU-Austritt noch in diesem Jahr vollzieht, gibt es beim Buchmacher gerade mal eine knappe Verdreifachung des Einsatzes, was einer ungefähren Wahrscheinlichkeit von 38 Prozent entspricht.

Für jeden eingesetzten Euro darauf, dass der Brexit im ersten Halbjahr 2021 zustande kommt, gibt es drei Euro zurück. Damit liegt die Chance aus Sicht der Wettspieler bei 33 Prozent. Die Prognose, dass es auch bis ins Jahr 2022 zu keinem Austritt kommt, ist laut Quotenbarometer bei 27 Prozent einzuordnen. Den höchsten Gewinn gibt es für einen Brexit Tipp, dass ein Austritt erst im Laufe des Jahres 2021 zustande kommt. Für eine Wette mit einem Euro würde es im Falle eines Erfolges 34 Euro zurückgeben.

Harter Brexit oder zweites EU-Referendum

Worauf es sich nicht mehr lohnt zu tippen, ist, dass es 2019 nicht zu einem zweiten EU-Referendum kommt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit, dass es doch passiert, liegt bei gerade einmal zwei Prozent. Ein heikler Termin steht noch bevor – der von Brexit Johnson heraufbeschworene 31. Oktober, wo es laut des ehemaligen britischen Außenministers zum No-Deal-Brexit kommen soll.

Die Einschätzung der Wettanbieter ist in diesem Fall aussagekräftig. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Frage, nach dem Brexit auch im November noch nicht gelöst ist, liegt laut Quoten bei knapp 77 Prozent, während die Erfüllung des Wunsches von Boris Johnson mit etwas über 28 Prozent bewertet wird.