Skip to main content

Ohne Online Anbieter geht der Motorsport unter

Eine Motorsport Rennstrecke ist zu sehenDer Motorsport verliert seit Jahren zunehmend an Popularität, in Deutschland ist das besonders nach dem herben Verlust der Rennsport-Ikone Michael Schumacher zu spüren. Selbst die TV-Übertragungen der Rennevents verzeichnen vermehrt rückläufige Zahlen. Dafür gibt es natürlich verschiedene Gründe. Zum einen sind Machtkämpfe um die Übertragungsrechte ausgeartet, die dazu führten, das im Pay-TV Bereich auf andere Sportarten gebaut wird und im Free-TV schlichtweg, aufgrund massiver Werbeeinblendungen, der Spirit eines Rennens nicht beim Zuschauer zu Hause ankommt. Damit einhergehend ziehen sich zunehmend mehr Sponsoren aus den Motorsportarten zurück.

Die Ursachen für den Marktverlust und Zuschauerschwund

Von Motorradrennen der MotoGP über die Superbike-Weltmeisterschaft bis zu Formel 1 hat der Motorsport mit verschiedenen Problemfeldern zu kämpfen – dabei hat die Königsklasse die größten Schwierigkeiten. Der Formel-1 mangelt es an Zuschauer-Magneten, wie einst Michael Schumacher einer war, und auch an spannenden Elementen, die den Rennzirkus bereichern. Die Einschränkungen durch jährliche Änderungen im Regelwerk sorgen im Fahrerlager und den Rennställen regelmäßig für großen Unmut.

Durch technische Vorgaben wird es schwieriger, attraktive Überholmanöver bei Höchstgeschwindigkeiten zu unternehmen und das kostet auf Dauer Zuschauer. Schließlich lebt der Rennsport von teils waghalsigen Rennsituationen, die durch sicherheitstechnische Veränderungen an den Formel-1-Chassis und sonstigen Details an den Boliden zu weniger Extravaganzen führen. Die Folge, neue Zuschauer zu gewinnen, wird immer schwieriger und das Stammpublikum der erfolgreichen Jahre füllt schon lange nicht mehr die Zuschauerränge.

Des Weiteren hatte der Autorennsport als einer der ersten populären Sportarten mit Werbeverboten zu kämpfen, die bis heute verheerende Geldeinbußen bedeuten. Einer der größten Verluste sind in diesem Fall die Werbeeinnahmen aus der Tabakwerbung, die Langezeit an Rennstrecken und Formel-1-Wagen prangerten.

Wie es im Motorradsport aussieht

Das Gesamtkonstrukt Motorrad-Rennsport ist weniger abhängig von bekannten Rennfahrern, die allein mit ihrem Namen die Leute anziehen. Allerdings haben die Verbände auch hier immer wieder Änderungen an den Rennen und Regeln vorgenommen, was Rennfahrer und Publikum missfällt. Entsprechend haben die Motorradrennen gleichfalls schwindende Zuschauerzahlen zu beklagen, obwohl sich der Verlust im Vergleich zu Formel-1-Rennen in Grenzen hält.

Viel Schlimmer ist die Einschränkung durch Werbeverbote mit Tabakunternehmen und Buchmachern zu bewerten. Aufgrund rückläufiger Zuschauerzahlen und weniger Werbeeinnahmen steigen die Kosten für die Rennställe massiv an. Dies über den Betreiber zu kompensieren ist kaum zu bewerkstelligen. Deshalb prüfen zunehmend einzelne Teams den Ausstieg – in diesem Kontext hält sich auch nach wie vor das Gerücht, dass sich Ferrari aus der Formel-Eins zurückziehen möchte.

Obwohl einzelne Rennställe eine durchaus attraktive Werbefläche darstellen, ist es schwierig, finanzkräftige Sponsoren zu finden, für die sich die globale Vermarktung im Motorsport überhaupt lohnt.

Rettungsschirm durch Online Anbieter

Es steht völlig außer Frage, dass sich der Motorsport am einfachsten über Online-Wettanbieter vermarkten lässt. Die größten Wettunternehmen sowie Glücksspielanbieter setzen auf ein globales Netzwerk und sprechen somit eine internationale Zielgruppe an. Zudem verzeichnet der Markt jedes Jahr neue Zuwächse, weshalb es für die etablierten Anbieter der Branche ein leichtes wäre, als Hauptsponsor eines Rennstalls aufzutreten. Ebenso würde aus der Nische mit Wetten auf Motorsport ein attraktiverer Markt heranwachsen.

Verbote sollten in dieser Hinsicht überarbeitet werden, schließlich sind Buchmacher in anderen Sportarten durchaus aktiv und unterstützen Verbände und Vereine. Selbst die DFB-Elf und eine große Anzahl von Ligen haben Sportwettenabieter als Sponsoren für sich gewonnen. Wer sich einen Überblick zum Thema Sportwetten auf Motorsport verschaffen möchte, findet bei Betsson eine gute Auswahl attraktiver Wettmöglichkeiten.


Betsson getestet

Die Globalisierung des Rennsports

Ein weiterer Ansatz, um attraktiver auf Sponsoren zu wirken und neue Fans zu gewinnen ist, neue Märkte zu akquirieren. Entsprechend streicht der Weltverband FIA weiter Traditionsstrecken im F1-Rennkalender, so wie auch zuletzt den Nürburg- und den Hockenheimring. Das geschieht natürlich nicht ohne Gegenwehr, deutsche Motorsportfreunde sind immer noch geschockt, dass ab kommender Saison kein Rennen mehr in Deutschland stattfinden wird, stattdessen geht es in die Niederlande und nach Vietnam.

Der junge niederländische Rennfahrer Max Emilian Verstappen begeistert sein Heimatland und mobilisiert ganze Scharen von Fans, ihn auf den Grand Prix rund um den Globus live zu verfolgen. Das der Formel-1-Kalender ab der Saison 2020 ein Rennen in Zandvoort veranstaltet ist eine logische Konsequenz.

Die Zukunft der Formel-1 liegt ebenfalls in Asien, die Rennstrecken in Abu Dhabi, Bahrain, China, Malaysia, Japan und Singapur sind ab dem F1-Qualifying gut besucht, und die ganze Region fiebert regelrecht auf das Großereignis hin. Entsprechend erhält die F1-Saison einen neuen Stadt Grand Prix hinzu. Bereits ab der neuen Saison wird ein tropisches Highlight die Formel 1 bereichern – der Grand Prix Hanoi, der durch die Hauptstadt Vietnams führen wird.