Skip to main content

Die El Gordo Geschichte – Die wichtigsten Infos

Weihnachtliche DekorationDie spanische Weihnachtslotterie „Lotería de Navidad“ gilt als die weltweit größte Lotterie und gehört in Spanien zur Vorweihnachtszeit, wie in Deutschland die Weihnachtsmärkte einfach dazu gehören. Bereits seit dem Jahr 1812, als die allererste Ziehung in Cádiz stattfand, ist die Lotterie eine beliebte Tradition. Es gibt kaum einen Spanier, der nicht an der Lotterie teilnimmt, denn die Gewinnwahrscheinlichkeit ist überdurchschnittlich hoch, jedes 7. Los gewinnt. Aber auch in anderen Ländern gewinnt die Lotterie an Beliebtheit und auch Spieler aus Deutschland können online ein Los kaufen.

1€ für 1/100 Los
4,99€ für 2 Lose

Die Ziehung der Gewinnerzahlen findet alle Jahre wieder am 22. Dezember statt. Am Morgen diesen Tages scheint in Spanien die Welt stillzustehen, denn das knapp drei- bis vierstündige Spektakel wird von Millionen von Menschen live am Bildschirm mitverfolgt. Die Ziehung hat einen Höhepunkt: Den Hauptgewinn El Gordo. Übersetzt bedeutet El Gordo „Der Dicke“, denn auf die Losinhaber warten dicke Gewinne. Interessanter Fakt zur El Gordo Geschichte: Der Begriff „El Gordo“ bezeichnet die Weihnachtslotterie in den Ländern außerhalb Spaniens, wo man meist annimmt, dass El Gordo der Name der Weihnachtslotterie sei. Jedoch bezeichnet El Gordo genau genommen lediglich den Jackpot der Lotterie.

Geschichte und Hintergrund

Die Gesamtgewinnsumme der Weihnachtslotterie liegt bei 2,3 Milliarden Euro. Insgesamt gibt es nur 100.000 Losnummern und mehr als 15.000 Gewinne. Damit beträgt die Chance auf den Hauptgewinn El Gordo 1:100.000. Die Gewinnwahrscheinlichkeit beim deutschen Klassiker Lotto 6 aus 49 liegt im Vergleich dazu bei 1:140.000.000 – kein Wunder also, dass immer mehr Deutsche ihr Glück versuchen und an der spanischen Weihnachtslotterie teilnehmen, zum Beispiel bei Lottoland und der Ziehung entgegenfiebern.

Die spanische Weihnachtslotterie bei Lottoland

Jährlich wird eine feste Anzahl an Losen verkauft, die Gewinne werden dabei über einen Gewinnplan ausgegeben, der sich in mehrere Gewinnkategorien unterteilt. Doch wie wurde die spanische Weihnachtslotterie eigentlich zu dem unverzichtbaren Ereignis zur Vorweihnachtszeit?

Der Ursprung der Weihnachtslotterie aus Spanien liegt sogar noch weiter als 1812 zurück: Bereits seit 1763 finden Lotterien in dieser Form statt und dienten damals als Trick, die Einnahmen des Staates zu erhöhen. Damals beschloss ein spanischer Minister die spanische Nationallotterie zu gründen. Im Dezember 1763 erfolgte in Madrid die erste Ziehung der nationalen Lotterie, der „Organización Nacional de Loterías y Apuestas del Estado“.

Der Ablauf der Ziehung ist seit 1812 bis heute gleich geblieben

Die Weihnachtslotterie geht jedoch auf das Jahr 1811 zurück, als das spanische Parlament von Cádiz eine zusätzliche Lotterie, die „Lotería Real“ bewilligte. Hiermit sollte eine moderne Lotterie entstehen, die höhere Gewinnchancen bot. Jedoch konnte sich diese Lotterie nicht durchsetzen. Bevor im darauffolgenden Jahr im März erstmals die neue Lotterie „Lotería Moderna“ durchgeführt wurde, legte man die bis heute anerkannte Bedingung fest, dass Lose mit je fünf Zahlen verkauft werden.

Seit 1812 änderte sich der Ablauf der Ziehung nicht weiter und ist bis heute immer noch der gleiche. Hier wird viel Wert auf Tradition gelegt: Die Kugeln sind immer noch aus Holz sind mit Zahlen markiert, die mit einem speziellen Laserverfahren eingebrannt wurden, damit sich die Kugeln nicht im Gewicht unterscheiden. Auch die zwei unterschiedlich großen Lostrommeln, die sogenannten „Bombos“, erfüllen ihren Dienst seit der Einführung der Lotterie und wenn Sie ebenfalls teilnehmen möchten, dann nutzen Sie jetzt Ihre Chance.

Kurze Zusammenfassung

Lediglich kleine Details wurden verändert und die Standorte der Ziehung wechselten. Aktuell ist der Ort der Ziehung wieder Madrid. Dadurch, dass das Datum auf den 22. Dezember verlegt wurde, wurde ab dem Jahr 1992 die Bezeichnung „Sorteo Extraordinario de Navidad“ (dt. Sonderziehung zu Weihnachten) zunehmend geläufiger für die spanische Weihnachtslotterie. Seit 1967 wird die Ziehung der Lottozahlen live im Fernsehen übertragen.

Die Losnummern und Preise werden von dem Kinderchor eines ehemaligen Waisenhauses für Jungen, das mittlerweile eine Schule für Jungen und Mädchen aus großteils schwierigen Familienverhältnissen ist, vorgesungen. Was die knapp dreieinhalbstündige Ziehung besonders spannend macht: Keiner weiß, wann einer der Hauptpreise aus der Gewinntrommel fallen wird. Theoretisch kann dieser bereits mit der ersten oder auch erst der letzten Kugel herausfallen. Wer jetzt Lust auf die Ziehung bekommen hat, erfährt über folgenden Link https://www.nachgefragt.net/lotto-online/el-gordo/ noch mehr über sie.