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Brexit Angst Anbieter ziehen von Gibraltar nach Malta

Ein Bild des Malta Gaming Authority LogosDer „böse“ Brexit beschäftigt seit geraumer Zeit ganz Europa. In diesem Jahr hat sich die Lage nun endgültig zugespitzt. Die Unsicherheit hat ebenfalls die Wettbranche in Mitleidenschaft gezogen. Aus aktuellem EU-Gebiet wird mancherorts in naher Zukunft britisches Hoheitsgebiet, womit es den in Gibraltar ansässigen Wettanbietern nicht mehr möglich sein wird, innerhalb der Europäischen Union länderübergreifend zu agieren.

Mehr Planungssicherheit unter maltesischer Regulierung

Der namhafte Buchmacher Bet365 hat bestätigt, dass einige Geschäftsbereiche von Gibraltar nach Malta verlagert werden, da die Marktunsicherheit aufgrund der anhaltenden Brexit-Krise im Ernstfall schnelles Handeln erfordert.

Für den renommierten Wettanbieter Bet365 ist das die erste Phase eines strategischen Notfallplans zur Gewährleistung des EU-Marktzugangs und zur Aufrechterhaltung und Verbesserung der operativen Effizienz in Malta. Hier besitzt der Anbieter bereits seit 2015 eine Glücksspiellizenz, die offiziell von der staatlichen Spielaufsicht der maltesischen Regierung ausgestellt worden ist.

Der Entschluss, einen Großteil des Unternehmens zu verlagern, ist notwendig, um die Sicherheit im Unternehmen gewährleisten zu können, um vorausschauend Risiken bezüglich eines Chaos Brexit managen zu können. Man möchte trotzdem weiterhin am Standort Gibraltar festhalten, schließlich wird die Lizenz der Gibraltar Gambling Commission im britischen Raum auch nach dem Brexit ihre Gültigkeit behalten.

Die Vorzüge der internationalen Regulierungsbehörde

Der Standort Gibraltar gilt trotz der misslichen Situation des Brexits weiterhin aus globaler Sicht, aufgrund einer liberalen Gerichtsbarkeit und fairen Konditionen für die angesehensten Glücksspielmarken der Welt, als ein guter Standort.

Die Lizenzbedingungen sind zwar streng nach europäischem Recht geregelt, allerdings ist das Lizenzverfahren unkompliziert gestaltet, und die Gründung eines Unternehmens wird durch die Gesetze Gibraltars kaum eingeschränkt, was viele Wettfirmen zu schätzen wissen.

Obendrein ist die Besteuerung der Wetteinnahmen marginal, da europaweit die Steuern der Mitgliedsstaaten gelten. Laut EU-Glücksspielrecht sind die Steuern am Ort des Geschehens abzuführen, deshalb müssen auf Sportwetten in Deutschland fünf Prozent Steuern bezahlt werden, was in anderen EU-Ländern nicht der Fall ist.

Neue Lizenzierung in anderen EU-Staaten

Der Hauptsitz des Wett-Giganten ist eigentlich in Stoke-on-Trent, mitten im englischen Königreich, allerdings hat sich als Operationszentrale für internationale Geschäftstätigkeiten und aufgrund der EU-Lizenz der Südzipfel der iberischen Halbinsel, als besonders effizient erwiesen.

Die aktuelle Situation hat in Unternehmen der Wettbranche, die in Großbritannien präsent sind oder eng mit dem Land zusammenarbeiten, eine enorme Unsicherheit verursacht. Viele international agierende Wettveranstalter ziehen ihre Mitarbeiter vermehrt aus dem Vereinigten Königreich oder den britischen Überseegebieten aufgrund dieser schwebenden Gefahr zurück. Die erste Anlaufstelle ist da natürlich die seriöse staatliche Glücksspielbehörde in Malta.

Was steht den britischen Anbietern bevor?

Wenn Brexit schließlich Früchte trägt, werden diese Glücksspielunternehmen an anderer Stelle nach einem adäquaten Lizenzgeber suchen. Denn ausschließlich mit einer europarechtskonformen Regulierung, die von einem in der EU ansässigen Kontrollbehörde durchgeführt wird, ist ein länderübergreifender Zugang auf dem offenen europäischen Markt möglich.

Letzten Endes werden die Nachbarländer in Europa vom Zuzug weiterer Wettfirmen, die ihre Geschäfte im Internet betreiben, profitieren. Allen voran die maltesische Glücksspielbehörde, der ihr guter Ruf über die Grenzen Europas hinaus vorher eilt. Du willst künftig bei einem der besten Buchmacher Deine Wetten abschließen? Die Anmeldung bei unserem Testsieger Betway wird zusätzlich mit einer attraktiven Startprämie honoriert.


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Expansion in den USA und Asien

Während der Brexit in der Firmenzentrale von Bet365 und bei anderen Wettanbietern, die mit einer Sportwetten-Lizenz aus Gibraltar agieren, Unsicherheit verursacht, stehen weitere Expansionen auf der Agenda. Der Buchmacher strebt unter anderem an seine Angebote auf dem US-Markt zu präsentieren. Es wurde bereits eine Niederlassung in New Jersey eröffnet. In diesem Rahmen sind ebenfalls die ersten notwendigen Partnerschaften mit dem Hard Rock Hotel and Casino Atlantic City und dem Resorts World Catskills in New York eingeläutet, um die Etablierung des Wettanbieters in den USA zu forcieren. Des Weiteren befindet sich der Betreiber mitten in den Verhandlungen mit der russischen Glücksspielbehörde, um das operative Geschäfte in Richtung Asien auszuweiten.